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Der Königspython - Python regius

Python regius nach Entfernung der Höhle im Terrarium

Der Königspython oder auch Python regius gehört, wie der Name schon sagt, zu der Familie der Pythons. Sie ernährt sich von kleinen Säugetieren und Vögeln, ist aber mit einer maximalen Länge von durchschnittlich 130cm die kleinste Art in der Gattung der Pythons. Besonders große Tiere können bis zu 2 Metern erreichen. Man erkennt Königspythons an ihrem breiten, abgesetzten Kopf, dem kräftigen Körper und die breiten, runden Schnauze. Weibchen werden etwas größer und schwerer als Männchen. Ausgewachsene Weibchen bringen ca. 1500g bis 2000g auf die Waage, wobei Männchen deutlich leichter sind mit 1000g bis 1300g. Wildfarbene Python regius sind überwiegend braun mit deutlicher schwarzer Zeichnung.


Der englische Name Ball python verdeutlicht auch das typsche Abwehrverhalten des Königypthon. Anders als so manche andere Schlange rollt sich der Python regius bei lauernder Gefahr zu einem Ball zusammen.

Verbreitung und Herkunft: West- und Zentralafrika

Honeybee beim Sonnen erwischt

Die Herkunft der Königspython liegt in West- und Zentralafrika. Hier ist diese Schlange über weite Teile bekannt und verbreitet. Ihre Herkunft erstreckt sich dabei auf einem Gebiet von Gambia nach Osten bis in den Sudan. Ein ziemlich breites Verbreitungsgebiet kann die Königspython demnach ihr eigen nennen: aus Ländern wie dem Senegal, Ghana, Gambia, Togo, der Elfenbeinküste, Kamerum, Uganda, dem Sudan, Benin oder Nigeria wird die Königspython oft auch ausgeführt. Hier gilt der Python regius für viele afrikanische Familien als einzige Einnahmequelle. Die Fänger, auch Trapper genannt, verdienen ihr Geld damit, hauptsächlich trächtige Königspythons bzw. deren Eier zu finden und bei Ranchingprogrammen auszubrüten. Diese Nachzuchten, sogenannte Farmzuchten, werden nach der Geburt dann an viele Länder exportiert. Gelegentlich sind auch besondere Exemplare und den Python regius Funden der Trapper. Gerade außergewöhnlich aussehende Tiere werden immer wieder an internationale Züchter für viel Geld verkauft. Nicht selten haben bestimmte Morphen ihren Ursprung in einem einzelnen Tier, geschlüpft oder gefangen in Afrika.


Es gibt heute in Deutschland nach wie vor vereinzelt Angebote von Wildfängen, also in der Wildnis gefangene Schlangen. Dies ist – dank erfolgreicher Nachzucht in Gefangenschaft – weder notwendig noch sinnvoll. Wildfänge sind oft von Parasiten befallen, bringen Krankheiten mit sich und sind nur schwer ans Futter zu bringen. Gerade Anfänger sollten aus diesem Grund einen weiten Bogen um Wildfänge machen.

Natürlicher Lebensraum des Königspython

Königspython Jigsaw auf einer Tour durch sein Terrarium

Der Königspython ist aufgrund seiner Art sehr anpassungsfähig. So kann sie einerseits bei trockenem und heißem Klima leben, andererseits genießt sie auch einen warmen Lebensraum und feuchtes Klima. Hauptsächlich kommen die Tiere in Gebieten mit baum- oder grasähnlichen Strauchbewuchs vor, wo sie sich am Tage vorzugsweise in verlassenen Termitenbauten oder Nagetierbehausungen aufhalten. Verstecke wie diese bieten den Schlangen ein relativ konstantes Klima in Bezug auf Luftfeuchtigkeit und Temperatur während des gesamten Jahres. Der Python regius hat einen hohen Schutzbedarf, weshalb er seine Verstecke nur für wenige Gründe aufgibt.

Aussehen, Morphen und Genetikvariationen vom Python regius

Über keine Schlange kann man so viel zum Aussehen berichten wie über den Königspython. Mutter Natur hat so viele Muster und Farben beim Python regius hervorgebracht, dass es nahezu unbegrenzte Möglichkeiten dank der Genetiklehre gibt.


Für den einen ist es Faszination, für den anderen ist es nur ein Schritt von der Qualzucht entfernt. Fakt ist, dass viele Morphen in der Natur wohl wenig Chancen hätten, denn eine beispielsweise weiße oder teilweise weiße Schlange ist für natürliche Feinde wie Greifvögel sehr viel leichter zu erkennen, wie eine natürlich getarnte Python. Fakt ist aber auch, dass die Tiere durch ihr Aussehen keine Schmerzen oder Missbildungen haben oder anders gesagt, für ein Leben in Gefangenschaft keine Beeinträchtigungen haben.