myballpythons.com
Facebook Fanpage Follow myballpythons.com on Twitter Google Plus Fanpage myballpythonscom @ Instagram

Der Baumpython - Morelia viridis

Baumpython auf einem Baumzweig

Der Baumpython oder auch Grüne Baumpython (Morelia viridis) gehört zur Familie der Pythons und ist eine baumbewohnende Schlange. Die Reptilien leben auf Neuguinea, den vorgelagerten Inseln und im Norden von Australien auf der Kap-York-Halbinsel.


Durch seine frühere - aber heute widerlegte - Eingliederung in die Gattung der Chondropyhons trägt der Baumpython auch heute noch in der Terraristik seine "alte" Bezeichnung "Chondro". Heute zählt der Baumpython zur Gattung der Rautenpythons.

Allgemeines zum Baumpython

Morelia Viridis Großaufnahme

Das Reptil hat einen langen Schwanz, der circa 10 bis 15 Prozent der Gesamtlänge der Schlange ausmacht. Im Vergleich zum schlanken Körper ist der Kopf groß und zeichnet sich deutlich vom Hals ab. Die Oberseite ist stark aufgewölbt und die Schnauze groß und eckig. Die Wirbelsäule ist deutlich sichtbar. Im Querschnitt betrachtet, ist ihr Körper dreieckig. Der Baumpython wird etwa 150 cm bis 180 cm lang. Große Weibchen können eine Länge von bis zu 200 cm erreichen, was jedoch auch vom Herkunftsgebiet abhängig ist. Das Gewicht der Tiere kann variieren und ist von der Ernährung der Schlange abhängig. Männchen werden zwischen 1100 Gramm und 1400 Gramm schwer und die Weibchen bis zu 1600 Gramm. Besonders große Reptilien können sogar bis zu 2200 Gramm schwer werden. In der Regel sind die Weibchen stets größer und schwerer als die Männchen.

Aussehen des Baumpython

Morelia Viridis Jungtier (gelb)

Erwachsene Reptilien weisen einen satten Grünton auf. Dieser kann in sehr unterschiedlichen Schattierungen auftreten. Auf dem kielartigen Rücken sind circa eine Schuppe breit weiße Flecken verteilt. Diese können auch in größeren Fleckenflächen auftreten. Die Lippen sowie der Bauch können von Beige-Weiß bis hin zu Gelb sein. Die Schwanzspitze weist eine bräunliche Farbe auf oder ist schwarz. Die silberne Iris wirkt durch die senkrecht geschlitzten Pupillen sehr auffällig.


Die Jungtiere sind leuchtend gelb oder rot bis rotbraun gefärbt. Im Alter von sechs bis zehn Monaten setzt die Umfärbung ein und die Reptilien erreichen ihre endgültige Färbung. Der komplette Farbwechsel kann zwischen wenigen Wochen und drei Jahre dauern.


Sehr selten sind blaue Morelia Viridis. Hierbei handelt es sich oft um Weibchen, die bereits mehrfach für Nachwuchs gesorgt haben. Zu dieser Zeit färben sich manche Weibchen bläulich. Bei ganz wenigen Exemplaren davon gibt es keine vollständige Rückfärbung zum eigentlichen Grünton, sodass sie mit jeder Schwangerschaft ein bisschen "blauer" werden.

Verbreitung, Lebensraum und der Baumpythons

Grüner Baumpython umklammert einen Baumstumpf

Das Reptil lebt in den tropischen Regenwäldern auf Papua-Neuguinea, auf den vorgelagerten Inseln und der Kap-York-Halbinsel in Australien. Die unterschiedlichen Verbreitungsgebiete spiegeln sich zum Teil auch in Ausprägungen wider, deshalb wird in der Terraristik auch oftmals die genaue ursprüngliche Herkunftsbezeichnung mitgegeben (z.B. Sorong oder Biak).


Das Klima in den Regenwaldgebieten ist Jahreszeiten-unabhängig, sodass keine Klimaveränderung zu verzeichnen ist. Die Niederschlagsmenge beträgt je nach Standort zwischen 2.100 und 3.400 mm pro Jahr. Die Luftfeuchtigkeit ist dementsprechend sehr hoch. Tagsüber beträgt sie 70 bis 85 Prozent und nachts 95 bis 100 Prozent. Die Temperatur beträgt tagsüber zwischen 27 und 32 Grad Celsius und nachts 22 bis 25 Grad Celsius.

Beute, Futter und Ernährung der Baumpython

Das Reptil ist ein Lauerjäger. Es wartet, bis seine Beute sich in Reichweite befindet, und schnappt dann zu. Zur Nahrung der Reptilien zählen überwiegend kleine Säugetiere und Echsen sowie Vögel und Insekten.


Wird der Baumpython im Terrarium gehalten, werden die Jungtiere etwa alle 7 Tage gefüttert. Erwachsene Tiere hingegen werden nur alle 14 Tage mit zwei bis drei Mäusen oder einer kleinen Ratte gefüttert. Die Reptilien können auch ausschließlich mit Frostfutter ernährt werden. Lebendfutter bietet den Schlangen keinen Vorteil. Frostfutter minimiert zudem das Verletzungsrisiko für das Reptil. Schließlich können vor allem Ratten den Tieren gefährlich werden. Die Tiere werden, nachdem die Beleuchtung ausgeschaltet wurde, gefüttert, um Fehlbisse zu vermeiden.