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Der Blutpython - Python brongersmai

Der Blutpython (Python brongersmai) zählt zur Familie der Pythons. Die Reptilien leben in den Tropen Südostasiens.


Allgemeines zum Blutpython

Blutpython eingerollt

Das Reptil hat einen langen, abgeflachten Kopf. Der Nacken ist kräftig und muskulös, während der Körper durch den kurzen Schwanz gedrungen wirkt. Der Schwanz der Blutpython ist kürzer als der einer Kurzschwanzpython. Im Querschnitt wirkt der Körper der Schlange dreieckig. Er verjüngt sich zur Wirbelsäule hin. Die Weibchen sind nur wenig größer und schwerer als die Männchen.


Blutpythons werden maximal 2,6 Meter lang. Große Weibchen sind zwischen 14 und 22 Kilogramm schwer. Die Männchen sind durchschnittlich 132,4 cm lang, bei einem Gewicht in Höhe von 3,59 Kilogramm. Bei Weibchen beträgt die Länge durchschnittlich 143,9 cm, bei einem Gewicht von 4,66 kg.


Aussehen des Blutpython

Die Färbung der Reptilien kann sehr stark variieren. Die Tiere können intensiv gelb, braun, orange-rot, rot, blutrot bis hin zu dunkelgrau sein. Erwachsene Blutpythons weisen meist rötliche Farbtöne auf. Jungtiere haben meist einen hellbraunen, braunorangefarbenen bis hin zu braunen Kopf und dunkle Musterungen. In den ersten zwei bis drei Lebensjahren der Schlange setzt die Umfärbung ein und das Tier verfärbt sich rot. Die Farbe dunkelt zwischen dem fünften und siebten Lebensjahr nach. Die Intensität der Kopffarbe kann sich innerhalb von mehreren Stunden verändern. Eine Blutpython mit schwarzem Kopf kann zum Beispiel an einem anderen Tag einen silbergrauen Kopf haben, der den Tag darauf wieder schwarz sein kann.


Die Schlangen haben eine variable Musterung. Die Oberseite des Kopfes ist dunkelgrau, hellgrau, braun oder rotbraun. Bei den Reptilien verläuft von der Nasenspitze bis zum Hinterkopf ein feiner, dünner dunkler Mittelstreifen. Bei Tieren mit sehr dunkler Kopfoberseite fehlt dieser Streifen. Hinter dem dunklen Mittelstreifen grenzt bei den meisten Tieren eine helle Linie an. Diese reicht bis zur dunklen Musterung des Nackens. Blutpythons verfügen meist über eine dunkle Seitenfläche am Kopf, die von der Schnauze bis unter das Auge einheitlich dunkel ist. Einige Tiere können jedoch auch eine hellgraue oder braune Seitenfläche haben, die sich zum Auge hin stark verdunkelt. Vom Innenrand des Auges bis hin zum Mundwinkel weist die Schlange einen dünnen hellgrauen Streifen auf. Dieser kann rötlich umrahmt sein. Hinter dem hellgrauen Streifen grenzt ein schwarzes Band an, das vom Augenhinterrand seitlich am Kopf bis zum Nacken verläuft.


Die Nackenoberseite und der Rücken sind dunkel gefärbt. An der Wirbelsäule ist der Blutpython von kleinen hellen Punkten gezeichnet. Diese sind meist gelblich und verbreitert oder sie fügen sich zu ausgedehnten Flecken und Streifen zusammen Die helle Flankenseite auf der vorderen Körperhälfte ist von dunklen Flecken gezeichnet. Der Schwanz ist einfarbig und dunkel. Das Kinn und der Nacken des Tieres sind weiß.


Die Iris des Reptils ist im oberen Bereich hell. Nach unten hin dunkelt sie von grau bis hin zu schwarz ab. Die Pupille ist unten breiter als oben. Die Zunge des Tieres ist dunkel.


Verbreitung, Lebensraum und Klima des Blutpython

Die Schlangen leben in den Tropen Südostasiens. Ursprünglich lebte der Blutpython dort in feuchten Regenwäldern und Sümpfen. Heute bewohnen sie unter anderem auch Ölpalmplantagen. Die Tiere sind an der Südspitze von Thailand, auf der Malaiischen Halbinsel, auf kleinen Inseln in der Meeresstraße von Malakka und im Osten von Sumatra verbreitet. Der Blutpython bewohnt Sumpfland, den dichten Dschungel und Sekundärwald sowie Bach- und Flussgebiete.


Die Durchschnittstemperatur auf Sumatra ist für gewöhnlich konstant und beträgt mehr als 26 ° Celsius. Dort ist mit Niederschlagsraten von jährlich über 2000 mm zu rechnen.


Ernährung des Python brongersmai

Der Blutpython zählt zu den Lauerjägern. In der Natur ernährt sich die Schlange zu 95 Prozent von Nagetieren wie Reisfeldratten, Wanderratten, Pazifische Ratten, Langschwanz-Riesenratten, Stachelratten und Mäuseartige. Auch ernährt er sich von Haushühnern.