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Faszination Schlangen

Kein Tier ist so faszinierend wie eine Schlange. Manche fürchten oder ekeln sich vor ihr, andere lieben und verehren sie. Fakt ist: durch ihre Einzigartigkeit ziehen Schlangen jeden in ihren Bann.


Das göttliche Geheimnis der Schlangenwelt

Grüne Mamba Nahaufnahme

Schlangen werden als Sinnbild sowohl von Heilkunst als auch von Zerstörung seit jeher in der Mythologie vieler Völker gefürchtet und vergöttert. Als Symbol von Gut aber auch Böse symbolisieren Schlangen Lebensenergie, Unsterblichkeit, Klugheit und Erkenntnis, jedoch stehen sie auch für Bösartigkeit, List und Tücke. Kreaturen wie Sahmaran, der als König der Schlangen in der kurdischen Mythologie halb Mensch und halb Schlange ist, sollen die Ehrfurcht vor diesen Reptilien darlegen. Auch in der Religion tauchen Schlangen immer wieder auf. So auch bei Moses, der dem ägyptischen Pharao einen Beweis für die Macht seines Gottes erbringen soll und einen Stab in eine Schlange verwandelt.


Wunderwerk der Natur

Schlange im Wald

Eine Schlange gehört zur Gattung der Reptilien. Durch die Analyse von Schlangenfossilien wird vermutet, dass Schlangen bereits seit 140 Millionen Jahren auf unserer Erde verweilen. Sie sind somit älter als wir Menschen. Sie stammen von Echsen ab. Ihr Körper hat sich im Laufe der Evolution verändert. Ihre Länge nahm zu, ihre Gliedmaßen hingegen ab. Besonders auffallend sind sowohl Gaumen als auch Kiefer, weil sie nicht miteinander verwachsen sind. Wer bereits eine Schlange bei der Nahrungsaufnahme beobachtet hat, der weiß, wie unglaublich stark, aber dennoch extrem flexibel die Mäuler sind.


Vielfalt und Einzigartigkeit vereint in einem Reptil

Grüne Mamba Portrait

In der freien Wildbahn eine Schlange zu erleben bedeutet Faszination pur. Sie bewegen sich lautlos fort, mitunter ist nur ein leises, unverkennbares Zischen zu vernehmen. Sie sind in verschiedensten Farben und Formen wahrscheinlich die ansehnlichsten Reptilien der Welt. Ihre unglaublichen Musterungen sind mit ihren Quer- und Längsstreifen, Karos, Punkten oder Dreiecken ein wahrer Blickfang. Die Größen der Reptilien variieren zwischen niedlichen 15 Zentimetern bis hin zu riesigen 9 Metern. Je nach Körpergröße ernähren sich die erstaunlichen Tierchen von Insekten, Eiern, Nagetieren oder sogar von Antilopen oder Rehwild. Heutzutage sind etwa 2800 Schlangenarten bekannt.


Schlangen - bemerkenswerte und außergewöhnliche Künstler

Die oberflächliche Haut der Reptilien ist von Schuppen bedeckt. Sie befinden sie ihr Leben lang im Wachstum, und häuten sich von Zeit zu Zeit. Nachdem die alte Haut abgeworfen worden ist, kommt bereits die neue zum Vorschein, welche rasch wieder die übereinanderlappenden hornhäutigen Schuppen ausbildet. Obwohl Schlangen keine Augenlider und äußere Ohren besitzen, sind ihre Sinnesorgane trotzdem ideal ausgeprägt. Durch die sensiblen Innenohren können sie die leisesten Bodenvibrationen wahrnehmen. Zudem können sie mit der Nase und der einzigartigen gespaltenen Zunge die Umgebung erkunden. Mit ihren scharfen Augen bemerkt das Reptil jede Bewegung. Mit ihren ausgeprägten Sinnen arbeiten sie nach zwei verschiedenen Systemen: eine Giftschlange tötet ihren Fang mit einem Biss, eine Würgeschlange hingegen erlegt ihre Beute, indem sie sie erwürgt.


Schlangen - Meister der Anpassung

Anders als bei den Säugetieren können Schlangen ihre Körpertemperatur nicht über den Stoffwechsel regulieren. Diese Reptilien sind Wechselblütler und benutzen die Außentemperatur, um ihre eigene Temperatur zu regeln. Sie legen sich bei Kälte in die Sonne und rollen sich zusammen. Bei Hitze verschwinden sie in kühlere Ecken. Bei steigender Kälte werden sie ganz regungslos bis sie letztlich bei einer Gradzahl zwischen 1°C und 9°C völlig erstarren. Aus diesem Grund findet man Schlangen fast überall auf der ganzen Welt. Entsprechend ihrem Lebensraum unterscheiden sich diese faszinierenden Reptilien in Gestalt, Verhalten und Lebensweise.