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Der Tigerpython - Python molurus

Der Tigerpython gehört zur Familie der Pythons. Die Reptilien leben in den Tropen und Subtropen Süd- und Ostasiens. Bei diesen Schlangen muss zwischen den zwei anerkannten Unterarten 'Helle Tigerpython' und 'Dunkle Tigerpython' unterschieden werden.


Allgemeines zum Tigerpython

Tigerpython Jungtier

Die Jungtiere dieser Gattung sind sehr schlank. Die erwachsenen Schlangen hingegen haben einen sehr kräftigen Körper. Die Weibchen sind deutlich größer und schwerer als die Männchen. Der Kopf der Tigerpython ist sehr groß und fast doppelt so lang wie breit. Der Kopf setzt sich nicht sehr stark vom Hals ab. Durch die seitliche Anordnung der Augen hat das Reptil ein Sichtfeld von 135°. Der Greifschwanz dieser Tiere ist sehr kräftig und macht bei den Weibchen etwa 12 Prozent und bei den Männchen bis zu 14 Prozent der Gesamtlänge aus.


Helle Tigerpythons erreichen im Durchschnitt eine Gesamtlänge von 2,4 bis 3 Metern, was jedoch vom Lebensraum abhängig ist. In Indien werden die Schlangen meist 3 Meter lang und im Keoladeo-Nationalpark 1,5 Meter. Nur selten beträgt die Gesamtlänge über 3 Meter bis hin zu 3,6 Meter. In Pakistan wurde eine dieser Schlangen sogar 4,6 Meter lang, bei einem Gewicht von 52 Kilogramm.


Dunkle Tigerpythons erreichen meist eine Gesamtlänge von 3,7 Metern. Reptilien mit einer Länge von mehr als 4 Metern sind eher selten und Tiere mit etwa 5 Metern sind eine Ausnahme. Auf Bali werden die Schlangen durchschnittlich 2 Meter lang. Die Tiere auf Sulawesi hingegen werden maximal 2,4 Meter lang.


Aussehen des Tigerpython

Ausgewachsener Tigerpython

Die Grundfarbe der Tigerpython ist hell und wird zu den Flanken hin blasser. Der Rücken wird von 30 bis 38 großen, meist rechteckförmigen, dunklen Sattelflecken geziert. Die Flanken sind zur Rückenmusterung mit großen dunklen Flecken gemustert, die je nach Unterart geformt sind. Die Bauchseite ist hell und zum Schwanz hin dunkel gesprenkelt. Durch das spitz zulaufende dunkle Band, das sich auf den Kopfseiten befindet und vom Auge zur Nase hin verläuft, wirkt der Tigerpython besonders reizvoll. Von der Nase, über die Augen bis hin zum Nacken trägt das Reptil ein pfeilspitzenförmiges braunes Muster mit einem hellen Punkt in der Mitte. Die Farbintensität der Pfeilzeichnung kann je nach Unterart variieren.


Verbreitung, Lebensraum und Klima des Python molurus

Die Schlangen leben in den Tropen und Subtropen Süd- und Ostasiens. Der Tigerpython besiedelt diverse Habitate wie den Regenwald, den Monsunwald, Bergwald, Nebelwald, Galeriewald, Mangrovenwald, Sumpfland, Küstenebenen, Grasland, trockenes Buschland und steiniges, sandiges Hügelland. Für die Reptilien ist es wichtig, dass sich in der Nähe ihres Lebensraumes Gewässer befinden.


Tigerpythons sind dämmerungs- und nachtaktiv. Ihre Aktivität ist jedoch von der Umgebungstemperatur abhängig. In kühlen und heißen Monaten sucht sich das Reptil ein Versteck mit möglichst konstantem Mikroklima. Der Helle Tigerpython lebt bevorzugt in Gebieten mit einer Temperatur im Bereich von 20 bis 30° Celsius. Im Winter verlassen die Tiere ihr Versteck nur in der Mittagszeit für bis zu 6 Stunden, um sich zu sonnen. Im Frühling bevorzugen die Schlangen das Mikroklima in den Höhlen. Bei niedriger Luftfeuchtigkeit und starker Hitze ist der Tigerpython weniger aktiv.


Ernährung des Tigerpython

Der Tigerpython bevorzugt als Nahrung Säugetiere, Vögel, wechselwarme Echsen sowie Frösche, Kröten, diverse Nagetiere, Fledermäuse und ähnliche Tiere. In freier Wildbahn ernähren sich große Exemplare unter anderem auch von Indischen Gazellen, Wildschwein-Ferkeln und Muntjaks.